• Das ist Johann Gustav Hemmann, der mutige Gründer der Brauerei Felsenau. Er tauschte 1881 seinen ganzen Besitz gegen die Liegenschaft am Hopfenfeld ein.

  • Auf dem Areal befanden sich ursprünglich eine Brennerei und eine Gerberei.

  • Beide mussten der Bierbraukunst weichen.

  • Das erste Felsenau Bügelbier wurde als Hemme-Bier bekannt, beliebt und ausgeschenkt in zehn Berner Wirtschaften, unter ihnen das stadtbekannte Bierhübeli.

  • Die Brauerei wird rollend erschlossen: 1911 erhielt die Brauerei einen eigenen Gleisanschluss an die Solothurn-Zollikofenbahn.

  • Mehr Pferdestärken fürs Bier: Ein erster LKW ersetzte 1914 die Ochsen- und Pferdegespanne.

  • Die schwierigen Jahre des ersten und zweiten Weltkriegs konnten dank der Voraussicht der Braumeister und gut gefüllten Malzsilos überbrückt werden.

  • Die Konjunktur will genutzt sein! Der Wirtschaftsaufschwung der 1960er Jahre erlaubte es, die technischen Anlagen zu erneuern. Im Bild ist der Fasskeller nach 1964 zu sehen.

  • In den 1970er Jahren wurde der florierende Handel mit Mineralwasser ausgebaut.

  • Das Jubiläumsjahr begann mit einer bösen Überraschung: Am 4. Januar 1981 brach im Bierhübeli ein Feuer aus, das sich rasch zum Grossbrand entwickelte. Die geplante Feier zum hundertjährigen Bestehen der Brauerei musste deshalb verschoben werden.

  • In den 1990er Jahren wurde die Flaschenwaschanlage ersetzt, um stets mit dem Stand der Technik mitzuhalten.

  • 1997 wurde das Bärner Müntschi lanciert - das naturtrübe Bier eroberte die Herzen der Hauptstädter im Sturm!

  • Seit 2006 wird das Bärner Müntschi in Einweg-Flaschen abgefüllt und steht zusammen mit dem Bärner Junker Bier und Lager Bier mittlerweile in rund 80 regionalen Coop-Filialen in den Regalen. 2008 folgt das Bärner WeizZzen Bier.

  • Frischer Wind, bewährte Felsenau: Nach fünf Generationen in fester Familienhand übernimmt 2018 der Berner Unternehmer Bernard Fuhrer das traditionelle Brauhaus am Aarestrand. Unter ihm wird die Brauerei Felsenau nach alter Tradition weitergeführt.